WEEK 6
17.10.21
38
@
11
MetLife Stadium
East Rutherford,New Jersey

RAMS WIN vs. GIANTS

Eine starke Leistung in allen Mannschaftsteilen ebnete den Weg für einen 38:11 Sieg gegen die New York Giants. Ein Endstand, den es in der NFL übrigens noch nie gab, es ist die 1067. Endstand-Kombination in der NFL(#Scorigami). Der Rams Sieg baut die ungeschlagene Serie bei Auswärtsspielen (3-0) weiter aus. Nach einem ersten Viertel, in dem sowohl die Offense als auch die Defense Startschwierigkeiten hatten, legten die Rams dann im zweiten Viertel los.

Spielverlauf

Erste Halbzeit:
Die Giants gingen mit einem Fieldgoal von Graham Gano mit 3:0 in Führung. Die Rams schafften es in ihren ersten beiden Drives zwar jedes Mal ins die Hälfte der Giants, mussten aber dennoch zwei Mal punten. Der zweite Punt war zunächst ein Fake Punt, den Johnny Hekker in einen Pass auf Ben Skowronek verwandelte. Doch eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens machten diesen Versuch leider ungültig, und so mussten die Rams doch punten. Der dritte Drive der Rams endete mit einem Touchdown von Cooper Kupp.
Ein Sack-Fumble von Okoronkwo, der von Leonard Floyd aufgenommen wurde, brachte die Rams Offense in gute Field Position. Stafford durfte an der Giants 12 los legen. Beim 4&1 Versuch an der Giants 3 passte Stafford auf Cooper Kupp für einen Touchdown, und die Rams führten mit 14:3. Eine Interception von Taylor Rapp gab den Rams die Möglichkeit ihre Führung weiter auszubauen. Henderson nutzte vier Spielzüge später die Chance, erlief einen 2-Yard Touchdown und die Rams bauten die Führung auf 21:3 aus. Die Rams Defense stoppte die Giants, was die Rams erneut kurz vor Ende der ersten Hälfte in Ballbesitz brachte. Ein 25 Yard Pass von Stafford auf Darrell Henderson baute die schlussendliche Halbzeitführung auf 28:3 aus. Sean McVays Statistik, die einen Sieg erbringt, wenn man zur Halbzeit führt, wurde damit insgesamt auf 41-0 ausgebaut.

Zweite Halbzeit:
Die Rams bekamen nach der Halbzeit den Ball. Der Drive endete mit einem erfolgreich geschossenen Field Goal von Matt Gay, der nach seinem durchwachsenen Spiel letzte Woche gegen die Seahawks, heute wieder ein perfektes Spiel zeigte. Ebenfalls ein gutes Spiel hatte Taylor Rapp, er fing seine zweite Interception im Spiel. Er beobachtete dabei Giants QB Daniel Jones genau und antizipierte, wohin dessen Wurf gehen würde. Den darauf folgenden Drive veredelten die Rams mit einem Touchdownpass von Stafford auf Cooper Kupp, der nicht nur aufgrund der zwei TD Receptions einen echten Sahnetag erwischte: schon vor der Halbzeitpause standen bei ihm 108 Receiving Yards auf der Habenseite, am Ende sollten es 130 Yards sein. Die Rams führten damit früh im letzten Viertel mit 38:3. Deshalb entschied Headcoach Sean McVay das der Arbeitstag von Stafford beendet sein würde und John Wolford bekam etwas Spielzeit. Wolfords erster Drive endete aber leider in einer Interception. Die Giants schafften noch einen Touchdown und verkürzten mit einer erfolgreichen two-point conversion den Spielstand auf den schlussendlichen Endstand von 38:11. In der Garbage TIme danach passierte nichts wirklich Erwähnenswertes mehr.

Was lief gut?

Bei so einem Ergebnis liefen natürlich einige Sachen gut. Ein besonderes Highlight war auf jeden Fall die Leistung von Dont'e Deayon. Obwohl er nicht zum festen 53 Mann Kader gehört und erst kurz vor dem Spiel in den Kader geholt wurde, bekam DB Dont'e Deayon eine Vielzahl an an Snaps in der Defense der Rams. Die Leistungen die er während des Spieles zeigte, waren durchaus bemerkenswert, er ließ nur 37YD in seine Richtung zu und die Rams sollten sich wirklich überlegen, ihn in den festen 53 Mann Kader zu holen. Nicht nur durch seine positive Art ist er eine Verstärkung für die Rams sondern auch, wenn er so Football spielt wie gegen die Giants. Gerade durch die Verletzung von Darious Williams sahen sich die Rams zu diesen Move gezwungen.

Was lief schlecht?

Wie schon angesprochen, hatte die Offense der Rams im ersten Viertel noch etwas Schluckauf. Ein Punkt, den man durchaus anmerken muss. Vor allem gegen vermeintlich stärkere Gegner kann man so schnell ins Hintertreffen geraten, wenn man selber keine Punkte erzielt. Da die ersten Plays in einem Game in der Regel vorgeplant werden, muss McVay mit seiner Offense definitiv daran arbeiten.
Zu den schlechten Sachen zählen immer Verletzungen, egal wie schwer sie sind. Bei Season Ending Verletzungen ist es aber besonders schlecht. Wenn es zwei Spieler zur selben Zeit trifft, ist es besonders bitter. Sowohl TE Johnny Mundt (Kreuzband) als auch RB Jake Funk (Oberschenkel) haben sich im Spiel gegen die Giants verletzt, beide werden auf IR gesetzt und verpassen den Rest der Saison.

Man of the Match

Mit 251 Passing Yards und vier Touchdowns ist unser Player of the Match QB Matthew Stafford.

Play of the Game

Das Auswahl zum Play of the Game ist bei vier Touchdowns und vier Turnover wirklich schwer. Am Ende haben wir uns für die erste Interception von Taylor Rapp entschieden. Mit dieser Interception und dem darauf folgenden Drive konnten die Rams ihre Führung weiter ausbauen.

Fazit

Gegen arg verletzungsgebeutelte Giants war ein Sieg Pflicht. Das erste Viertel versprach nicht, dass was viele Fans sich vorgestellt haben. Als der Knoten auf beiden Seiten des Balles platzte, spielten die Rams guten Football. Die Offense spielte wieder wie eine Einheit. Die Defense unterstützte die Offense mit insgesamt vier Turnovern. Die Rams spielten offensiv so gut, dass sie ihren Vorsprung ausbauen konnten, gleichzeitig ließen sie defensiv keine Punkte zu, so dass man am Ende die erste Garde schonen konnte. Als Nächstes treffen die Rams zu Hause auf die Detroit Lions. Das Revenge Game für sowohl Matthew Stafford als auch Jared Goff, die jeweils auf ihre ehemaligen Teams treffen. Wenn die Rams wie gegen die Giants spielen, sollte ein ähnliches Ergebnis erzielt werden.